Hallo Lieber Besucher unter den nachstehenden Links findest du Bilder und Schnappschüsse zu verschiedenen Veranstaltungen unseres Vereins seit der Gründung 1959. Viel Spaß beim Stöbern.

 

Maiwanderung 2012

Marktleugast siegt im letzten Verbandskampf 2011/2012

 

 Marktleugast siegt 4,5 : 3,5 gegen den SK Lehsten
Quizfrage: Wer erkennt den Schachspieler auf dem ersten Bild?
Zu Gewinnen gibt es ein Schachbuch
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Kreiseinzelmeisterschaften 2012

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Sensationelle Partien konnten bei den diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften des Schachkreises Hof-Bayreuth-Kulmbach im St. Martinsheim verfolgt werden. Ausrichter des Turniers war in diesem Jahr der Schachklub Marktleugast. Kreisvorsitzender Alexander Dohlus freute sich zu Beginn über die großartige Präsenz von Schachspielern aus dem gesamten Kreisgebiet. Sein Gruß galt dabei auch Bürgermeister Norbert Volk, der mit Blick auf die zahlreichen Jugendlichen dem Schachspiel eine gute Basis für die Zukunft attestierte. Jugendarbeit, wie sie im Kreisverband, aber auch beim SK Marktleugast seit Jahren betrieben werde, sei nach seinen Worten unverzichtbar für jeden Sportverein der auf Dauer Bestand haben möchte. Mit einem Geldgeschenk an den Gastgebenden Vorsitzenden Harald Schramm und einem Glück auf für ein sportlich faires Turnier eröffnete Volk die Kreiseinzel-meisterschaften.

Mit dem "Startschuss" legten auch die Jugendlichen den Schalter um. Aus einem lebhaften und stimmgewaltigen Marktplatztreiben, entstand mit dem ersten Andrücken der Uhren in der Marktleugaster Schacharena eine zwar spannungsgeladene, aber doch ruhige und konzentrierte Turnieratmosphäre. Gerade dieses ruhige, konzentrierte in sich gehen, schätzte Anika Petzold vom PTSV SK Hof. Seit drei Jahren hat die neunjährige Freude am Schachspiel gefunden und liebt besonders den direkten Vergleich. Wobei es in dieser Sportart jederzeit auch Mädchen mit den Jungs aufnehmen können. Obwohl sie an diesem Tag den Jungs den Vortritt lassen musste, erhielt sie doch als bestes Mädchen in ihrer Gruppe den Titel der Kreismeisterin.

Auch Tino Kornitzky, der ebenfalls wie Anika in der U10-Jugend antritt, hat seit einem Jahr viel Spaß am Schachspiel gewonnen. Sicher gehe es beim Schachspiel um Konzentration, Ausdauer, dabei auch einmal länger als 10 Minuten den Mund halten zu können oder den Gegner einzuschätzen. Beim Schach geht es um alles ein bisschen und deshalb, so Tino, habe er auch mit dem Fußballspiel aufgehört und sich ganz dem Schachsport verschreiben.

Im Handumdrehen baut der Neunjährige zwischen zwei Kämpfen auch gleich noch eine Problemstellung auf und stellt die Lösung seinem Gegenüber gleich vor. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich den Meistertitel in seiner Altersgruppe an diesem Tag sichert.

Den Titel des U16-Kreismeisters sichert sich diesmal Samuel Schlosser vom SK Stammbach, der auch beim SK Marktleugast-Stammbach in der Kreisklasse B spielt, vor U18-Meister Daniel Hoff, U14-Kreismeister wird Hassan Khalife, beide vom PTSV SK Hof und auch sein Bruder Patrick Khalife sicherte sich den Titel in der U12. Beim TSV Bindlach Aktionär nahm wie bereits erwähnt Tino Kornitzky den Titel für den U10-Meisterm, Maik Ebel den des U8-Meisters und Sebastian Strätker der bei den Senioren den 4. Platz belegte, den Titel des U20-Meisters mit nach Hause.

Fast eine Sensation war der Sieger bei den Senioren. Ungeschlagen sicherte sich hier Wolfgang Emminger vom SK Stammbach den Meistertitel. Vizemeister wurde Dr. Reinhard Baar vom SK Presseck gefolgt von Ulrich Hertel vom ASV Rehau.

 Schachfreunde suchen Schachblume


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Wenn Schachspieler viel Zeit aufwenden, um den richtigen Zug in einer spannenden Partie zu finden, wundert sich niemand. Wenn Schachspieler keine Zeit scheuen, um eine Blume zu suchen, dann muß es sich schon um eine ganz besondere Art handeln. So geschehen bei den Schachfreunden in Marktleugast. Was war der Auslöser? Bei einem Schachturnier entdeckte Oswald Purucker auf seinem Bierdeckel das Bild und die dazugehörige Beschreibung der seltenen Schachblume (lat.: Fritillaria meleagris). Zurück im Schachklub, berichtete er sofort seinem Schachfreund und Heimatforscher Richard Seuß davon. Dieser hatte zwar schon von dieser Schachblume gehört, wusste aber auch keinen Rat. Aber Richard Seuß wäre kein richtiger Heimatforscher, wenn er diese Sache nicht sofort gründlich verfolgt hätte. Nach kurzen Recherchen hatte er die erste Spur. So kommt diese Blume in der Regel auf zeitweise überschwemmten, nährstoffreichen Auwiesen vor und bezaubert im zeitigen Frühjahr mit ihren prächtigen, überhängenden Blütenglocken.
Die Suche musste also im Frühjahr, auf einer Auwiese, entlang eines Flusses stattfinden. Nachdem es sich um eine streng geschützte Lilienart handelte, die ihren Namen den schachbrettartig gemusterten, pur-purbraunen Blüten verdankte, musste nur noch ein passendes Schutzgebiet gefunden werden. Durch einen Zufall wurde er nun auch noch auf ein Schachblumenfest im unterfränkischen Altengronau aufmerksam. Auf einer Landkarte entdeckte er nahe dieser Ortschaft einen Flußlauf duch eine weite, offene Wiesenaue. Dabei handelte es sich um die Sinnwiesen von Altengronau, dem größten zusammenhängenden Schachblumenstandort in Mitteleuropa. Nachdem in diesem Jahr die Blüte durch das warme Frühlingswetter vorzeitig einsetzte, war schnelles Handeln angesagt.
Laut Navigationsgerät musste eine Strecke von über 200 Kilometer zurückgelegt werden um an den Standort zu kommen. Die Schachfreunde zögerten nicht lange, begeisterten noch einige Naturfreunde und fuhren dann zusammen in die Röhn. Ohne lange zu fragen, führte Richard Seuß die Gruppe fast punktgenau an die richtige Stelle. Während der Parkplatz nicht gerade einen einladenden Eindruck machte, staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als ihr Blick nach dem überqueren eines Bachlaufes über eine weite, offene Wiesenaue schweifte, die Sinnwiesen von Altengronau.  Vor ihren Augen blühten tausende von Schachblumen auf einem Areal von über 72 Hektar. Die Längsadern leuchteten purpurrot und im frühen Sonnenlicht schimmerten die Blütenbecher in purpurbraun und weiß, gewürfelt wie ein Schachbrett. Begeistert lies sich auch Spielleiter Heinz Laubenzeltner nicht abhalten, diese Pracht von allen Seiten zu bestaunen und alle Schachfreunde waren sich einig, dass dies ein Schacherlebnis der besonderen Art war, von dem man noch lange erzählen wird.
Und auch die nächste Exkursion ist bereits in Arbeit: Die Suche nach dem legendären Schachbrettfalter, der diesmal aber auch in den heimischen Gefilden vorkommen soll.