Schachklub Stammbach begründet Spielgemeinschaft mit dem Schachklub Marktleugast






Neben den Kirchengemeinden und dem Schulverband, haben nun die Schachspieler aus Stammbach und Marktleugast die dritte landkreisübergreifende Kooperation zwischen den beiden Gemeinden begründet. Eine Anfrage der Schachfreunde aus Stammbach fand bei der Vorstandschaft des Schachklubs Marktleugast ein offenes Ohr. Immerhin, so Vorsitzender Harald Schramm vom SKM, könnten beide Vereine von diesem Zusammenschluss profitieren. Stellvertretende Vorsitzende Gudrun Erl vom SK Stammbach sah in der Zusammenarbeit die Möglichkeit, mit einem ausgeglichenen Team tatsächlich wieder den Aufstieg in die Kreisklasse B zu schaffen.

Bei einem Treffen im Sportzentrum Stammbach einigten sich beide Vereine darauf, dass die erste Mannschaft des SK Stammbach und die zweite Mannschaft des SK Marktleugast  unter dem Titel „Spielgemeinschaft SK Stammbach - SK Marktleugast II“   die Verbandskämpfe in der neuen Saison bestreiten. Die beiden Jugendmannschaften nehmen dabei weiterhin eigenständig, wie auch die A-Klassen-Mannschaft des SKM, an den Verbandskämpfen teil. Spielleiter Karl-Max Gräbner  hob hervor, dass mit den Spielern aus Marktleugast die Zeit überbrückt werden könne, bis der eigene Nachwuchs schlagkräftig sei, um die Mannschaft zu verstärken. Umgekehrt, so Spielleiter Heinz Laubenzeltner, profitieren auch die Marktleugaster davon, dass sie in einer ausgeglichenen Mannschaft antreten können. Knappe Niederlagen und Punkteteilung wie in der letzten Saison gehörten damit der Vergangenheit an.

Man einigte sich darauf, dass von jedem Verein zehn Spieler aufgestellt werden.

 Gut sei, was dem Schachsport dient, so Jugendleiter Jürgen Mikulasch. Dieser regte auch an, die Spielabende in Stammbach am Mittwoch und am Freitag in Mannsflur rege zu besuchen. Auch die Jugendarbeit sollte zusammenwachsen. Mit einem Freundschaftsspiel Ende August, sollte in die neue Saison gestartet werden. Die Kooperation auf Vereinsebene, passe auch gut in das Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ dem auch die beiden Gemeinden angehören, so Kassier Oswald Purucker. Auch aus den beiden anderen Mitgliedsgemeinden Kupferberg und Grafengehaig seien junge und interessierte ältere Schachspieler gern gesehene Gäste bei den Spielabenden. Wenn sich aus jedem Ort nur zwei Spieler dazu fänden, könnte im kommenden Jahr sogar eine dritte Vollmannschaft als „LQN-Team“ nominiert werden.